Qualität in der Jugendhilfe sichern

++ Senat muss Kritik und Vorschläge der LIGA-Verbände ernstnehmen

Katharina Günther-Wünsch, bildungspolitische Sprecherin, und Roman Simon, familienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion BerlinKatharina Günther-Wünsch, bildungspolitische Sprecherin, und Roman Simon, familienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin

Katharina Günther-Wünsch, bildungspolitische Sprecherin, und Roman Simon, familienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklären:

„Die Warnungen der LIGA-Verbände zur Betreuungslage und dem Verlust von Qualitätsstandards in der Jugendhilfe muss der Senat ernst nehmen. Er muss sicherstellen, dass die Träger auch über das Jahr 2023 Planungssicherheit haben und dass laufende Maßnahmen fortgeführt werden. Auch zum steigenden Platzbedarf in der Jugendhilfe muss es eine Lösung geben.

Unsere Träger der freien Jugend- und Kinderhilfe leisten hervorragende Arbeit. Umso bedauerlicher ist es, das Gespräche mit dem Senat bisher keine Einigung erzielt haben. Dies ist vor dem Hintergrund steigender Betreuungszahlen und erschwerter Bedingungen durch steigende Preise und Energiekosten nicht nachvollziehbar.

Angemessene Unterbringungen und Versorgungen müssen weiter Maßstab sen. Der Senat muss daher einen Schritt auf die LIGA-Verbände zugehen.“