Praxis von Hafterleichterungen auf den Prüfstand

++ Lockerungen müssen überprüft und so lange ausgesetzt werden

++ Gewährte Fälle sind neu zu bewerten

Alexander J. Herrmann, rechtspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion BerlinAlexander J. Herrmann, rechtspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin

Alexander J. Herrmann, rechtspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

 

„Die Entweichung eines Gefangenen aus dem offenen Vollzug muss Konsequenzen haben. Die aktuelle Praxis der Hafterleichterungen gehört auf den Prüfstand. Weitere Vergünstigungen müssen so lange ausgesetzt und bereits gewährte Fälle in Hinblick auf die Gefahreneinschätzung neu bewertet werden.

 

Es reicht nicht, wenn Linken-Senatorin Kreck erschrocken die jüngste Flucht ganz misslich nennt. Erst im Nachhinein muss die Öffentlichkeit erfahren, dass dieser Straftäter womöglich Kontakte zu radikalen Islamisten hatte, dass die Senatorin eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch den Geflohenen nicht ausschließen kann. Warum wurde ausgerechnet dieser Mann in den Offenen Vollzug verlegt? Diese Antwort ist Frau Kreck den Berlinern leider immer noch schuldig.

 

Berlins Strafvollzug darf nicht länger ein ,Haus der offenen Tür' sein. Der Schutz der Bürger muss stets oberste Priorität haben, auch angesichts der grundsätzlich notwendigen Resozialisierung für Strafgefange.“