Verdrängung in Außenbezirke stoppen

 ++ Mangel an bezahlbaren Wohnungen betrifft längst nicht nur Ärmere

Dirk Stettner, baupolitischer Sprecher der CDU-Fraktion BerlinDirk Stettner, baupolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin

Dirk Stettner, baupolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:
 
„Verdrängung von Innen- in die Außenbezirke ist rot-grün-rote Realität. Das weiß auch Linken-Sozialsenatorin Kipping, deren Parteigenossen mit der Verhinderung bezahlbarer Neubauwohnungen, mangelnder Förderung der Großsiedlungen sowie der Vergabepraktiken der städtischen Wohnungsbaugesellschaften diese Entwicklung in den letzten fünf Jahren maßgeblich mitverursacht haben. 
 
Es ist höchste Zeit, diesem Trend entschieden entgegenzutreten.
 

  • Die Vergabepraxis der städtischen Wohnungsbaugesellschaften muss geändert werden: Der Anteil der WBS-Berechtigten muss in den innerstädtischen Quartieren deutlich erhöht und in den außerstädtischen Wohnkomplexen deutlich reduziert werden.
  • Quartiersmanagement alleine reicht in den sozial stark beanspruchten Großsiedlungen nicht aus. Die rot-rot-grünen Versprechungen der letzten Jahre haben nichts eingelöst. Die soziale Struktur gerät außer Balance. Massive Investitionen in Schulen, Kitas, Begegnungsstätten, Sprachförderung sind sofort erforderlich. 
  • Zehntausende Dachgeschossrohlinge stehen ungenutzt in der Innenstadt – deren Potential muss für Wohnungen genutzt werden.
  • Innerstädtische Nachverdichtung durch Aufstockungen und Neubauten müssen forciert werden. Hierbei sind auch gerade eingeschossige, gewerbliche Bebauungen zusammen mit den privaten Eigentümern zu entwickeln.“