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26.02.2020
Leipziger Straße darf nicht zum Nadelöhr werden

++ Tramausbau überflüssig, Verlegung des Radverkehrs für mehr Sicherheit

Die Rückbau- und Trampläne der Senatsverkehrsverwaltung für die Leipziger Straße sind nicht überzeugend. Die Ost-West-Achse ist eine wichtige Entlastungsverbindung, damit sich eben weniger Verkehr durch Mittes Wohn- und Geschäftsstraßen bewegt, da Alternativrouten fehlen. 

Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin

Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Die Rückbau- und Trampläne der Senatsverkehrsverwaltung für die Leipziger Straße sind nicht überzeugend. Die Ost-West-Achse ist eine wichtige Entlastungsverbindung, damit sich eben weniger Verkehr durch Mittes Wohn- und Geschäftsstraßen bewegt, da Alternativrouten fehlen. Da macht es wenig Sinn, hier mit einem neuen Nadelöhr noch mehr Staus zu schaffen. Wenn die Koalition dann auch noch Teile der Straße Unter den Linden zur Fußgängerzone umwandeln will, wäre das Chaos programmiert. Ideologie war eben noch nie ein guter Planer.

Auch der Ausbau der Straßenbahn erscheint an dieser Stelle abwegig. Die U-Bahnlinie 2 verbindet bereits den Potsdamer Platz mit dem Alex, dazu kommt demnächst die neue U-Bahnlinie 5 ab Brandenburger Tor. Das Busangebot in der Leipziger Straße und Unter den Linden ist angemessen und kann bei Bedarf ausgebaut werden. Wozu braucht es dann noch eine Tram?

Für den Radverkehr hatten wir immer schon mehr Sicherheit gefordert. Wir halten eine Verlegung der Radwege über die parallel verlaufenden Axel-Springer-, die Zimmer- und Niederkirchner Straße für vernünftiger.“



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