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08.07.2019
Wiener Schmäh des Regierenden Bürgermeisters?
Das Wiener Modell eines Jahrestickets für 365 Euro ist interessant. Anders als in Österreichs Hauptstadt ist unser Nahverkehr aber leider unterfinanziert. Es fehlt vor allem an Fahrzeugen, die Takte mussten daher zuletzt auf einigen U-Bahnlinien verlängert werden. 
Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin
++ Für 365-Euro-Jahrestickets nach Wiener Vorbild hat Rot-Rot-Grün keine Gelder vorgesehen

Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Das Wiener Modell eines Jahrestickets für 365 Euro ist interessant. Anders als in Österreichs Hauptstadt ist unser Nahverkehr aber leider unterfinanziert. Es fehlt vor allem an Fahrzeugen, die Takte mussten daher zuletzt auf einigen U-Bahnlinien verlängert werden. Hier müssen klar die Prioritäten liegen. Dafür wird jeder Euro gebraucht.

Bei dem von uns schon lange geforderten Ausbau des Nahverkehrs in die Randbezirke und der P&R-Plätze steht die Koalition auf der Bremse. Auch den wird es nicht zum Nulltarif geben.

So lange im rot-rot-grünen Entwurf des neuen Doppelhaushalts keine zusätzlichen Gelder für die BVG vorgesehen sind, muss sich Berlins Regierender Bürgermeister fragen lassen, wie er die Übernahme des Wiener Modells finanzieren oder ob er doch nur Sommertheater spielen will.“



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