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24.10.2019
Wohnungsbauvorhaben verhindert - damit auch Sozialwohnungen
Der Wohnungsbau geht in Berlin gegenüber dem Bedarf nicht nur schleppend voran, er wird vom Senat und von manchen Bezirken auch noch abgelehnt. So wird der Vorschlag des Eigentümers abgewiesen, auf dem 300.000 Quadratmeter großen Gelände eines ehemaligen Betonwerkes in der Grünauer Straße Wohneinheiten zu errichten, darunter zahlreiche Sozialbauwohnungen. 
Maik Penn, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin und Abgeordneter für Treptow-Köpenick
++ Senat lehnt Wohnungsbau auf einer 300.000 qm-Fläche gänzlich ab

Maik Penn, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin und Abgeordneter für Treptow-Köpenick, erklärt: 

„Der Wohnungsbau geht in Berlin gegenüber dem Bedarf nicht nur schleppend voran, er wird vom Senat und von manchen Bezirken auch noch abgelehnt. So wird der Vorschlag des Eigentümers abgewiesen, auf dem 300.000 Quadratmeter großen Gelände eines ehemaligen Betonwerkes in der Grünauer Straße Wohneinheiten zu errichten, darunter zahlreiche Sozialbauwohnungen (s. Anfrage, Frage 8), die bei dieser Größenordnung verpflichtend wären. Stattdessen soll die Brache als Recyclingstandort und ausschließlich für Gewerbe gesichert werden. Wobei unklar ist, ob und wann hier ein entsprechendes Vorhaben realisiert wird.

Wir unterstützen den Vorschlag des Eigentümers, hier Wohnraum und Gewerbe zu schaffen. Anstatt Wohngebiete über Gebühr zu verdichten, sollten erst einmal große Leerflächen bebaut werden. Auch angesichts der Wohnungsnot, die sich durch die Debatte um den so genannten Mietendeckel weiter verschärfen wird, halten wir die Ablehnung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick und des Berliner Senats für falsch. Hier wird leichtfertig eine Chance vertan, auch bezahlbare Wohnungen zu schaffen.“

 



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